Alle Artikel von Susann Fischer

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Meet & Greet am Grill

Erstmals haben sich Brandenburgs Frisbee-Spieler zu einem lockeren und leckeren Meet & Greet zusammengefunden. Anna von den Hyzernauts hatte bei der Jahreshauptversammlung die Idee für ein gemeinsames Grillen aufgeworfen und auch direkt die Organisation in die Hand genommen. So trafen sich am Samstag Ultimater und Discgolfer im Potsdamer Volkspark.

Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Scheiben über den Grillplatz segelten. Egal, ob Goldfinger oder Hyzernaut, das runde Plastik musste ins ebenso runde Metall befördert werden. Schnell ergab sich die erste Challenge, ein lustiges Around-the-World. Es schlossen sich weitere Putt-Contests an. Es gab auch was zu gewinnen. Was sollte das schon sein? Ja, richtig, Scheiben natürlich!

Es war ein großer Spaß und ganz nebenbei brutzelten Leckereien auf dem Grill. Am Ende waren sich alle rund 20 Teilnehmer einig: Fortsetzung folgt! Vielleicht dann in noch größerer Runde und mit den Frisbee-Spielern aus Forst und wo es sonst noch so Frisbee-Aktivitäten im schönen Brandenburg gibt.

Meisterpokale

Hyzernauts bester Verein Deutschlands

Die Potsdamer Hyzernauts sind der erfolgreichste deutsche Disc Golf Verein. Bei den Deutschen Meisterschaften in Eningen unter Achalm (Baden-Württemberg) gewannen die Hyzernauts vier von sechs Titeln. Dabei siegte der 24-jährige Jerome Braun in der bedeutendsten Division der Open-Spieler. Sein 57 Jahre alter Vater George Braun gewann bei den Ü50-Grandmasters. Die 34-jährige Antonia Faber holte den Titel in der Damen-Division und der 45 Jahre alte Martin Doerken gewann bei den Ü40-Masters.

Insgesamt traten in Eningen 14 Hyzernauts an. Der Verein war damit in fünf von sechs Divisionen präsent. Neben den vier Meistertiteln sprangen weitere sehr gute und gute Platzierungen heraus. Herauszuheben sind der sechste Platz von Victor Braun bei den Open, der somit seinem Bruder Jerome dicht auf den Fersen war. Zudem wurden Katrin Freyberg und Susann Fischer vierte und fünfte der Damen-Division. Oliver Möllemann erreichte Rang acht bei den Masters und Nachwuchsspielerr Yannik Bohnsteen schaffte es auf Platz sieben bei den Junioren.

Meister

Die Meisterschaften rundeten das gute Abschneiden der Hyzernauts während der gesamten Disc Golf Saison 2017 ab. Der Disc Golf Club Achalm hatte in Eningen einen 21-Bahn-Parcours gestaltet, der es in sich hatte und zunächst drei Mal absolviert werden musste. Zum Finale wurde der Kurs auf 18 Bahnen reduziert. Insgesamt spielten die Finalisten also an vier Tagen 81 Bahnen.

Jerome beherrschte den Kurs auf beeindruckende Art und Weise. Er spielte sage und schreibe 39 Birdies und sogar einen Eagle. Damit spielte er öfter unter Par als Par (33). Hinzu kamen lediglich 8 Bogeys. Bis auf das Finale wurden alle seinen Runden mit mehr als 1000 bei der PDGA geratet. Alle Bahnen spielte er besser als alle 120 DM-Teilnehmer im Durchschnitt.

Antonia spielte ebenfalls ein konstant starkes Turnier. Sie schaffte bei den Damen mit Abstand die meisten Birdies (14), spielte mehr als die Hälfte aller Bahnen Par (43), 19 Bogeys und 5 Doublebogeys und gewann mit deutlichem Vorsprung von zehn Würfen. In den drei Vorrunden spielte Antonia deutlich über ihrem Rating. Bestleistung also zum wichtigsten Turnier des Jahres.

Martin übertraf sein aktuelles Rating ebenfalls mehrfach. Er kam auf beeindruckende 31 Birdies, spielte 40 Bahnen Par und nur 10 Bahnen über Par (9 Bogeys, 1 Doublebogey). Immer wieder sorgte er mit seinen starken Vorhandwürfen für Staunen bei Mitspielern und Zuschauern. Seine internationale Turniererfahrung spielte ihm auf diesem schweren DM-Kurs sicher in die Karten.

Das lässt sich sicher auf für George behaupten, der ein richtig solides Turnier spielte und den letztjährigen Meister Wolfgang Kraus aus Hessen von Beginn an unter Druck setzen und am Ende knapp besiegen konnte. Letztlich standen 15 Birdies, 53 Par, 12 Bogeys und nur 1 Doublebogey in der Statistik.

Hier geht es zur Website der DM:

http://discgolf-meisterschaft.de/index.php

Hier ein Bericht des Deutschen Frisbeesport-Verbandes:

http://www.frisbeesportverband.de/index.php/hyzernauts-potsdam-dominieren-discgolf-dm/

Hier ein Video vom Leading Flight der Damen auf der dritten Vorrunde am Montag:

https://www.youtube.com/watch?v=KOa03DUNEOc

Hier das Video des Leading Flights im Open Finale am Dienstag:

https://www.youtube.com/watch?v=C3DlqCwngqc

 

Hyzernauts sammeln beim Eisgolfen 1500 Euro für „Jugendhof Brandenburg“

Hammer-Ergebnis beim 11. Eisgolfen der Hyzernauts: Beim traditionelle Benefiz-Turnier kamen in diesem Jahr 1.500 Euro zusammen. Das Geld geht dieses Mal an den „Jugendhof Brandenburg“ in Berge bei Nauen im Havelland. Dort leben 14- bis 18-jährige sozial benachteiligte Jugendliche.

Obwohl die Zahl der Teilnehmer in diesem Jahr etwas geringer war als im Jahr 2016, kam durch die rund 25 Spieler eine der höchsten Spendensummen bei dem Traditionsturnier überhaupt zusammen. Turnierdirektor Andreas Wolfsohn bedankte sich für das fleißige Spenden. Beim Eisgolfen kommt unter anderem dadurch eine Spendensumme zustande, dass sich die Spieler für schlechte Würfe jeweils neue Würfe kaufen können. Die Teilnehmer pro „Mulligan“ einen Euro zahlen. Am Ende des Turniers wird jedes Jahr der „Lord Mulligan“ gekürt. In diesem Jahr gab es ein ganz knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, der Sieger stand erst nach der letzten Finalbahn fest. Mit sensationellen 181 Euro errang Kai Sommer den Titel und darf sich nun ein Jahr lang „Lord Mulligan“ nennen lassen.

Das spielerisch beste Ergebnis teilten sich Torsten Baus und André Geßner. Beim Acerace in der Mittagspause auf unserer legendären Bahn 1 konnten nach nur wenigen Minuten erst Jens Erdmann und kurz darauf André Gessner punkten. Ein weiteres Highlight waren die zwei Asse in der ersten regulären Runde von Daniel Blank und Alexander Vogt – und zwar auf Bahn 3 und im gleichen Flight.

Ein riesiges Dankeschön an viele fleißige Helfer wie Daniel Blank, Torsten Baus, Kay Büttner, Phil Flash, André Gessner, Katrin Freyberg und Micha Faber.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr …

Hyzernauts präsentieren neues Turnier

Es wird königlich:

Die Hyzernauts präsentieren im Frühjahr 2017 ein neues Turnier in Potsdam. Erstmals nach langer Zeit konnten wir ein neues Gelände für unseren Sport erschließen. Und zwar im Potsdamer Ortsteil Marquardt. Zentraler Anlaufpunkt dort ist das historische Schloss Marquardt mit seinem Ballsaal und den Kaminzimmern – sowie dem traumhaft gepflegten Schlosspark. Dieser wurde im Jahre 1823 nach Entwürfen von Peter Joseph Lenné geschaffen. Die 90 Turnierteilnehmer werden also königlich zocken. Einen Vorgeschmack gewinnt ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=jpGjmhjinXY

Der Kurs wird extra für dieses Turnier erkundschaftet, getestet, aufgebaut und gepflegt.
Die Vorbereitungen für dieses German Tour B- und PDGA-C Turnier laufen schon seit einem Jahr.

Die Kulisse ist atemberaubend schön und historisch. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen bei den

SCHLOSS MARQUARDT OPEN.

TURNIERINFOS
Teilnehmerzahl: 90 Spieler
German Tour: B – Turnier
PDGA: C – Turnier
Anmeldung: ab 18.12.2016 auf  GT-Online
Link: http://gto.ec08.de/events/details/951
Facebook Event: Schloss Marquardt Open
Link: https://www.facebook.com/events/1867463600143641/
Website: http://www.hyzernauts.de/startseite/schloss-marquardt-open-18-19-maerz-2017/

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HyzerHo in Oulu

Regen und Wind. Bestes finnisches Discgolf-Wetter. Drei Hyzernauts haben sich auf den Weg nach Finnland gemacht. Im mehr als 1.500 Kilometer (Luftlinie!) entfernten Oulu finden derzeit die Discgolf-Europameisterschaften statt. Die Hyzernauts stellen mit drei Startern die größte Delegation unter den deutschen Discgolf-Vereinen. Antonia Faber tritt in der offenen Damen-Klasse an, Torsten Baus in der offenen Herren-Division und Greg Marter bei den Masters (Ü40).

Die Veranstalter der EM versprechen bestes europäisches Discgolf. Mehr als 20 Nationen sind vertreten, es werden Europameister in sieben verschiedenen Klassen ermittelt. Das Turnier findet auf einem der bekanntesten Kurse im Discgolf-Mekka Finnland statt. Der Meri-Toppila DiscGolfPark in Oulu ist bekannt für seine hohe Schwierigkeit, schon allein wegen des Windes, der meist vom Meer her über die Bahnen weht.

Antonia tritt erstmals bei einer Discgolf-EM an. Die 32-Jährige spielt seit vier Jahren Discgolf. Sie hat zuvor mehr als 25 Jahre Tennis gespielt und damit sehr gute Grundlagen für den Scheibensport geschaffen. „Mein Ziel für die EM ist, eine gute Leistung abzuliefern, was dank des sehr schwierigen Parcours nicht unbedingt an einer Platzierung festzumachen ist. Aber ich würde schon gern unter die ersten zehn kommen“, sagt Antonia. Den besonderen Reiz beim Discgolf sieht Antonia darin, dass jeder vor allem gegen sich selbst spielt – und „gegen den Kurs“. Ein wichtiges Argument für den Sport ist aus ihrer Sicht zudem, dass er zu jeder Jahreszeit draußen betrieben werden kann und dass er – abgesehen von Turnieren – sehr familienfreundlich ist. So ist Antonia auch nicht selten mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann auf dem Heimkurs im Potsdamer Volkspark unterwegs.

Torsten „Kette“ Baus gehört zu den Hyzernauts, die am häufigsten auf dem Kurs trainieren. Der 30-Jährige bringt als ehemaliger Volleyball-Spieler ebenfalls beste Voraussetzungen für den Scheibensport mit. Seit 2009 ist er „infiziert“, er ist ganz sicher der Hyzernaut mit der größten Privatsammlung an Discgolf-Scheiben. In der extrem stark besetzten Open-Division strebt Torsten einen Platz unter den besten 30 an. „Das wäre schon ein Riesenerfolg“, betont er vor seiner ersten EM-Teilnahme. In den vergangenen Jahren hat „Kette“ einige Erfahrungen auf internationalen Turnieren gesammelt. Er spielt unter anderem regelmäßig auf der Euro-Tour. Am Discgolf reizt ihn die Gemeinschaft und der „Wettkampf gegen sich selbst“. Vor allem aber strebt er immer nach dem „perfekten Wurf“.
Greg_Oulu

Greg Marter ist ein Urgestein des deutschen Discgolf. Er ist schon seit 1988 auf den Parcours in Deutschland, Europa und der Welt unterwegs. Als Betreiber eines Discgolf-Shops ist er auch beruflich in Sachen Discgolf unterwegs. Der 45-Jährige will bei der EM das „Beste abrufen, unter par spielen, den Kurs lieben und dann sehen was nach oben geht“. Seit dem Jahr 2001 ist Greg regelmäßig bei der EM angetreten. Discgolf ist für ihn die „Natur, die Gemeinschaft und das Wunder vom Fliegen“.

Wir wünschen den Hyzernauts in Oulu weiterhin guten Flug.